Blog Hotel Sylter Hof *Berlin*

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Lange Nacht der Museen 2012 … eine kleine Nachlese vom Küchenchef

Februar 1st, 2012· Keine Kommentare

Vorwort der Blogredaktion:
Am 24.01.2012 haben wir Ihnen an dieser Stelle die Lange Nacht der Museen empfohlen. Hier nun ein Erlebnisbericht unseres Küchenchefs Marcel Banis, der für Sie den Test gemacht hat.

Mit einem Wort: Wir empfehlen nicht nur, wir testen auch für Sie. /BS

 

 

 

 

Am vergangenen Samstag den, 28.01.2012 fand die traditionelle Lange Nacht der Museen in Berlin statt. An mir persönlich wäre sie wohl spurlos vorbeigegangen, wenn nicht meine Frau ihren kulturellen Tag gehabt hätte…

Sie überredete mich kurzerhand; unsere Tochter war eh bei Oma. So fuhren wir in dichtem Schneetreiben los und parkten das Auto auf dem Hotelparkplatz. Kurzer Fußmarsch zum S-Bahnhof Zoologischer Garten, wo wir im DB-Store unsere Tickets für die Lange Nacht kauften. Für 15 € pro Person inkl. Bahnticket ABC konnten wir nun von 18.00 bis 2.00 Uhr rund 70 Museen, Sammlungen und Kulturinstitutionen besuchen. Eine wirklich nette Dame überreichte uns noch eine  gelungene Infobroschüre.  Auf dem Weg zum Bahnsteig schnell noch die geniale App fürs iPhone runtergeladen und schon konnte die Sache starten. Wir entschieden uns gegen die angebotenen Shuttlebusse, die auf festgelegten Routen die einzelnen Häuser anfuhren und planten “unsere Nacht” individuell.

Start sollte das Rote Rathaus sein. Wowis Amtssitz war dann auch schon gut ge- aber nicht überfüllt. Einzelne musikalische Darbietungen luden zum Verweilen ein. Kleine Snacks wurden auch angeboten. Die haben’s schön da….
Zu Fuß ging’s dann weiter zu den LOXX – Miniatur Welten Berlin im Alexa am Alexanderplatz. Tolle Modelleisenbahn mit dem Thema Berlin. Nicht nur für Kinder eine tolle Sache. Meine Frau musste mich fast wegziehen. Von den überzogenen Preisen für Snacks und Getränken abgesehen ein absolut lohnenswerter Besuch.

Unser nächster Halt sollte das 1. DDR-Motorradmuseum in den S-Bahnbögen gegenüber dem Berlin-Carré sein. Kurz verlaufen trotz Navi und abgetaucht in die Welt der Zweiräder vor 1990. Tolle Maschinen in fabrikneuem Zustand. Mit viel Liebe restauriert faszinieren sie nicht nur ehemalige “Zonis”. Eine Lesung zum Thema wurde auch angeboten. Ich hätt gern das DDR Rennrad mitgenommen. Die Blicke meiner Begleitung hielten mich aber davon ab…die Uhr riet zur Eile!

Mit der S-Bahn bis Friedrichstraße…umsteigen in die U-Bahn und zwei Stationen bis Naturkundemuseum. Im Dunkeln kurz orientiert und nach knapp 300m rein in den „Jurassic Park“! Der Klassiker in der Eingangshalle begeisterte mich schon als Kind. Mit einigen Jahren Abstand gesehen nicht zu Unrecht. Die Sonderausstellung  Biopolis – Wildes Berlin befasst sich mit wilden Tieren, die auch in der Großstadt Berlin nichts außergewöhnliches mehr sind – Wildschweine, Füchse etc. Toll. Trotz einiger Baustellen im Museum bekam man doch einiges zu sehen.  Die sonst kostenlosen tragbaren Audiogeräte wurden nicht angeboten. Dafür aber regelmäßige Führungen.

Der Höhepunkt sollte gleichzeitig auch der Abschluss sein: Das Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité auf dem Campus der Charité. Ziemlich voll bot es doch einen faszinierenden Einblick in die Geschichte des traditionsreichen Krankenhauses in Berlin. Interessante und manchmal nicht so appetitliche Exponate von Organen und Skeletten bzw. medizinischen Gerätschaften waren Anlaufpunkt für anscheinend alle Nationalitäten dieser Welt. Jedenfalls waren ziemlich viele verschiedene Sprachen zu hören.

Kurz nach Mitternacht ein wenig müde und ziemlich fußlahm machten wir uns dann auf zum Hauptbahnhof, um mit der S-Bahn wieder zum Zoo zu kommen. Im Hotel war noch ziemlich was los…die Bar gut gefüllt und die Lobby von Gästen bevölkert. Zuhause schnell noch mit dem Hund raus und wir haben geschlafen wie die Murmeltiere./MBS

Tags: Events

Von: BS