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Einkaufen in England – ein Bericht von AH

Mai 8th, 2012· 1 Kommentar

Hier wieder ein Bericht von unserer ehemaligen Auszubildenden AH aus England- danke dafür! 😉

Vom Prinzip her ist das Einkaufen in England nicht sehr viel anders als in Deutschland.

Die größten Kaufhallen sind Tesco, Asda und Sainsburrys. Ist es ein großes Geschäft, erinnert es sehr an Kaufland. Das heißt, man kann nicht nur Lebensmittel und Getränke kaufen, sondern man hat auch eine relativ große Auswahl an Zeitungen und Magazinen, technischen Geräten und Putzmitteln. Außerdem findet man in den größten Supermärkten auch Frischetheken und in Asda sogar eine Apotheke.

Da die meisten Engländer zum Mittag gerne ein Sandwich mit einer kleinen Tüte Chips essen, findet man gleich im Eingangsbereich eine große Auswahl von Käse, Salami, Tunfisch, Hühnchen, Tomate-Mozzarella, Schinken, Beef und einigen anderen Sandwichsorten. Zudem bekommt man natürlich auch Salate und andere Kleinigkeiten, die man zum Lunch essen kann.

Im Supermarkt selbst ist sonst alles in Allem so wie in Deutschland. Die teuren Produkte stehen in Augenhöhe und die günstigen Eigenmarken weiter unten, in Kassennähe gibt es nochmal „Special-Angebote“ und Freitagnachmittag ist es so voll, als hätte Niemand gewusst, dass ab morgen Wochenende ist.

Die einzigen wirklich großen Unterschieden findet man an der Kasse: Zum einen bekommt man hier die Einkaufstüten kostenlos. Somit bringt eigentlich so gut wie niemand Einkaufsbeutel –oder Körbe mit. Allerdings sind die Tüten nicht gerade groß und so benötigt man für einen normalen Einkauf schon mal an die 4-5 Stück. Außerdem ist das ganze natürlich nicht gerade umweltfreundlich. Meine Vermieterin und ich nutzen die Tüten daher als Müllbeutel und geben ihnen somit noch eine zweite Verwendung.

Der zweite große Unterschied ist die Geduld und „Wartelust“ der Engländer. Hier bekommt man nicht die Räder in Hacken geschoben oder einen blöden Kommentar zu hören, ob sich nicht mal ein bisschen beeilen kann. Ganz im Gegensatz. Man hat genügend Zeit seine Sachen einzutüten und den Kassenbeleg und das Wechselgeld in der Geldbörse zu verstauen anstatt es schnell auf dem Weg nach draußen zu erledigen.

Schön ist auch, dass die Geschäfte hier auch sonntags geöffnet haben. Das wusste ich vorher nicht und habe mich deshalb in Deutschland immer gewundert, wenn sich englische Gäste so sehr darüber aufgeregt haben, dass sonntags alles geschlossen ist.

AH

Tags: Allgemein · Ehemalige - Alumni

Von: Trulla12

1 Antwort bis jetzt ↓

  • 1 Nicoll // Mai 9, 2012 at 11:28

    Also das absolute Shopping Paradies 🙂