Unser Nighty erzählt …

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Unser Nighty erzählt …

Dezember 11th, 2015· Keine Kommentare

NightyB

 

Weihnachtsmarkttest (1)

Gestern war es so weit – meine Frau und ich trafen uns auf dem Alexanderplatz. Es war nach 17.00 Uhr, daher strahlten die Karussells und Verkaufsstände in voller Beleuchtung um die Wette. Überall duftete es nach gebrannten Mandeln, Glühwein und Gegrilltem – wir bekamen Appetit und wählten aus der Vielzahl der Angebote etwas Herzhaftes. Meine Frau aß ein Steak mit Kraut im Brötchen und ich eine Bratwurst auf Bratkartoffeln. Das Essen schmeckte prima, nun musste Glühwein probiert werden. Traditionsgemäß kauften wir zwei Gläser „Glühwein pur“ und kosteten. Meiner Frau war er nicht süß genug; mir schmeckte er sehr gut. Frisch gestärkt bummelten wir über das Gelände und freuten uns über beide Hauptattraktionen: Die große Weihnachtspyramide und das erstmalig in Berlin gesichtete zweistöckige Kinderkarussell. Ein richtiges Karussell mit Schaukelpferdchen, Mini-Autos und –Lokomotiven und vielen, vielen bunten Lampen. Mit einer Ebene hätte es gewiss alle Kinder begeistert, aber auf zwei Stockwerken war die ganze Pracht doppelt vorhanden und verzückte auch die Erwachsenen!

 

 

 

 

Wir spazierten schauend weiter und erfreuten uns an den bunten Auslagen, überall gab es etwas anderes zu entdecken. Dann eine kurze Dessertpause; es gab Schmalzgebäck (neudeutsch – früher und anderswo hießen die Dinger Mutzenmandeln). Sehr fettig und schön süß! Auf der Eisfläche zwischen den Buden tummelten sich einige Jugendliche und
zwei, drei Kinder gekonnt auf den Kufen zu guter Musik. Jetzt wechselten wir ein paar hundert Meter weiter zu unserem alljährlichen Geheimtipp – dem Weihnachtsmarkt am Roten Rathaus. Von weitem sieht man schon das festlich dekorierte Riesenrad und kann schon am Eingang zu stolzen Preisen schlemmen. Wir sahen uns erst einmal nach Neuem um und entdeckten am Rande des Marktes einen kleinen Stand mit russischen Spezialitäten die da waren: roter und schwarzer Kaviar, Borschtsch, Piroggen, eine Wodka-Auswahl, Weiß- und Rotwein aus Georgien. Also gönnten wir uns ein Gläschen Krimskoje Champanskoje und ein Gläschen Goldwodka – na sdrovje! Das schmeckte nicht schlecht und war das Geld wert. Wer möchte, kann für 12,- Euro ein Wodka-Menü (4 x 0,2 cl verschiedene hochklassige Wodkasorten und dazu saure Gürkchen, Heringe und Schwarzbrot) genießen. Schön aufgewärmt zogen wir weiter und genossen an der großen Eisfläche rund um den Neptunbrunnen die musikalische Untermalung – zu 90% keine direkten Weihnachtslieder, sondern abwechselnd klassische Musik und Volkslieder. Das empfanden wir wie viele andere Besucher als der Voradventszeit angemessen und sehr angenehm. Wir trafen dann noch eine Vorauswahl für zu besorgende Weihnachtsgeschenke und beendeten unseren Weihnachtsmarkt-Test sehr zufrieden. Beide Märkte bieten trotz ihrer unterschiedlichen Anlagen (Alexanderplatz reines Markttreiben, am Roten Rathaus als Kleinstadt gestaltet) für Jeden etwas, die Verkaufsstände waren sehr schön dekoriert und beleuchtet, der Glühwein schmeckte und die Preise waren beide Male moderat./HT

Tags: Nachtgeschichten

Von: BS