Unser Nighty erzählt … über Brunnen in Berlin

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Unser Nighty erzählt … über Brunnen in Berlin

Dezember 25th, 2015· Keine Kommentare

„Ohne Wasser – merkt Euch das, wär‘ die Welt ein leeres Faß.“ Dieses Faust-Zitat haben auch die Stadtväter von Berlin beherzigt und in allen Stadtteilen sprudelt es munter in Brunnen und Wasserbecken.

Sie sind teils wahre Kunstwerke und wurden von weltberühmten Bildhauern und anderen Künstlern geschaffen. Der wohl bekannteste und auch größte Brunnen befindet sich in der Nähe des Roten Rathauses, dem Regierungssitz von Berlin. Es ist der „Neptunbrunnen“, ein Hauptwerk von Begas. Er wurde 1891 eingeweiht; die Brunnenschale besteht aus rötlichem Granit und die wunderbar modellierten Figuren (allen voran Neptun, getragen von vier mächtigen Tritonen, umrahmt mit den als weibliche Figuren dargestellten Flüsse Rhein, Elbe, Oder und Weichsel) sind aus Bronze gegossen.

Ebenso bekannt ist der „Weltkugelbrunnen“ am Hardenbergplatz. Die Berliner nennen ihn liebevoll „Wasserklops“. Er wurde modern gestaltet und beeindruckt den Betrachter sowohl durch den Brunnenkorpus als auch durch die Wasserspiele in Form von Kaskaden. Beim Umrunden des Areals entdeckt man immer wieder neue Details und witzige Figuren.

Mit 25 Metern Durchmesser und seiner bis zu 30 Meter emporschießenden Fontäne ist der Springbrunnen vor dem Schloss Charlottenburg nicht zu übersehen. Ganz anders präsentiert sich der „Gänselieselbrunnen“ am Nikolsburger Platz – eine knapp lebensgroße Mädchenfigur mit drei Gänsen – sehr ausdrucksstark gestaltet und schön anzusehen.

Der „Märchenbrunnen“ am Volkspark Friedrichshain ist ein Brunnenkomplex und umfasst auf einer Fläche von 54 mal 34 Metern vier Wasserbecken, schattige Kolonnaden und eine Vielzahl von Märchenfiguren. Dargestellt sind unter anderem: Hans im Glück, Aschenputtel, Dornröschen, Rotkäppchen und viele andere Märchen. Wasserspeiende Frösche auf den Einfassungen und 9 Fontänen bieten ein abwechslungsreiches Wasserbild im Wechsel mit den Sonnenstrahlen.

Sehr modern wurde der „Brunnen am Stadtplatz“ im Märkischen Viertel gestaltet: Eine sieben Meter hohe Figur stellt ein hybrides Wesen aus menschlichen, pflanzlichen und tierischen Formen dar. Es wird von unten angestrahlt und steht auf einem rotierenden Grund. Die Rotation erzeugt gemeinsam mit dem zu- und abfließenden Wasser ein stetig neues, interessantes Strömungsbild.

Ein schönes Bild bietet auch die Brunnenanlage „Havelwelle“ in Spandau. Sie besteht aus 16 wellenförmig gestalteten Quadern, in deren Mitte eine Rinne ausgearbeitet wurde. Am oberen Ende befindet sich ein achteckiges „Pumpenrohr“, aus welchem ständig Wasser rinnt und mit sanftem Gefälle zum niedrigsten Punkt des Brunnens fließt.

Natürlich gibt es noch zig andere Brunnen in unserer Großstadt, sicher auch noch als schöner oder interessanter empfunden – dieser Artikel soll nur als Anregung dienen, den einen oder anderen Wasserspender aufzusuchen./

Tags: Berlin zentral · Nachtgeschichten

Von: BS