Blog Hotel Sylter Hof *Berlin*

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Unser Nighty erzählt … über Museen in Berlin

März 15th, 2016· Keine Kommentare

NightyB

Beginnen wir mit einer Zahl: 175 Museen und dazu noch eine Vielzahl von Ausstellungen, Sonderschauen und Sammlungen stellt unsere schöne Stadt zur Auswahl. Das stellt nicht nur eine Alternative bei schlechtem Wetter dar – viele interessante Dinge sehen bei Sonnenschein noch viel schöner aus und die Besucher drängeln  dann nicht ganz so sehr.

Es gibt für jedes Interesse ganz sicher ein Museum, angefangen bei der Architektur-Galerie bis hin zum Zuckermuseum. Die Architektur-Galerie befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude in der Karl-Marx-Allee 96 (Friedrichshain) und ist schon vom Baustil (pompöser Stalin-Bau aus den 50er Jahren) ein Hingucker.

Das Gründerzeit-Museum in Berlin-Hellersdorf (Hultschiner Damm 333) ist ein ehemaliges Gutshaus, welches 1815 erbaut wurde und beherbergt eine einzigartige Sammlung (Möbel, Küchenausstattung, Gebrauchsgegenstände) aus eben dieser Epoche. Die spezielle Besonderheit dieses Museums stellt der Mäzen und Besitzer dar: Charlotte von Mahlsdorf, geboren als Lothar Berfelde.

Das Kunstgewerbe-Museum im Schloß Köpenick ist ein wahres Kleinod für  – dort kann man begehbare Zimmertäfelungen aus verschiedenen Stilepochen (Renaissance, Biedermeier), reich verziertes Gebälk, das weltberühmte Silberbuffett aus dem Beriner Schloß und auch schöne Stukkaturen sowie Fayencen und Porzellan bewundern.

Als Freilandmuseum präsentiert sich das Museumsdorf Düppel (Clauertstraße 11) in Berlin-Zehlendorf. Hier kann man das tägliche Leben von Menschen vor etwa 800 Jahren – also im Mittelalter – hautnah erleben. Vieles kann man aktiv durch Anfassen, Riechen, Kosten oder auch Selbstgestalten (Töpfern, Bauen, Backen) erfassen. Auch das Feiern zur damaligen Zeit, Bräuche und vieles mehr wird den Besuchern zum Erlebnis.

Im Uhrenmuseum in Schöneberg (Rheinstraße 59) ticken, rasseln und gongen viele Exponate aus 3000 Jahren Menschheitsgeschichte. Dort kann man von einer altägyptischen Wasser-Uhr über eine seltene französische Taschenuhr mit dem flachsten Räderwerk der Welt bis hin zu einer modernen Atom-Funk-Uhr viele Hundert Chronometer bestaunen.

Nun etwas Süßes – das Zucker-Museum. Es befindet sich in Moabit (Amruner Straße 32) und wurde 1904 als einziges Museum dieser Art gegründet. Hier wird anschaulich über die Historie des Zuckers (Zuckerrohr, Plantagenwirtschaft, Entdeckung und Verarbeitung des Rübenzuckers) berichtet und auch über die vielfältige Verwendung der weißen oder braunen Kristalle berichtet.

Zur Museen-Landschaft in Berlin gehören natürlich auch die vielen Gemälde- und Kunstgalerien. Stellvertretend seien hier die Guggenheim-Galerie in Mitte (Unter den Linden 13/15),  im Hamburger Bahnhof, Invalidenstraße 50/51 ebenfalls in Mitte oder auch das Künstlerhaus Bethanien in Kreuzberg (Kohlfurter Straße 41-43), genannt.

Ich wünsche allen Kunst- und Kulturfans viel Spaß beim Museumsbesuch bzw. dem Eintauchen in die Szene in Berlin./HT

Tags: Berlin zentral · Kultur in Berlin

Von: BS