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Kleine Hotelfachschule – Heißgetränke, heute Tee

Juli 13th, 2016· Keine Kommentare

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Bei der Teeherstellung pflückt man die Blattknospen mit zwei bis drei Blättern. Der Tee schmeckt feiner und aromatischer je jünger der Trieb ist. Durch das Welken werden die Blätter geschmeidig und vorbereitet für die Weiterverarbeitung. Durch das Rollen brechen die Blätterzellen auf, dabei kann sich der Zellsaft mit dem Luftsauerstoff verbinden. Diesen Vorgang nennt man Fermentation und der Tee wird dadurch milder und aromatischer. Die Fermentation wird durch die Trocknung unterbrochen und somit wird der Tee haltbar gemacht.

Bei der Herstellung von grünem Tee erfolgt keine Fermentation.

Tee wird nach verschiedenen Unterscheidungsmerkmalen angeboten:
Anbaugebiet, Blattfolge und Sortierung.

Zu den Anbaugebieten gehören Darjeeling (Südhänge des Himalayas), Assam (nordindische Provinz) und Ceylon (tropenförmige Insel südlich von Indien).

Der Darjeelingtee liefert einen feinen und aromatischen Geschmack.

Der Assamtee ist bekannt für einen gehaltvollen und kräftigen Geschmack.

Ein herbes Aroma besitzt der Ceylontee.

Es gibt drei Blattfolgen: Flowery Orange Pekoe (FOP) mit vielen Spitzen, der Orange Pekoe (OP) ist länglich und dünn gedreht und der Pekoe (P) ist kleiner und rundlicher gerollt.

Einige Firmen erweitern ihre Skala mit zusätzlichen Bezeichnungen.

Bei der Sortierung unterscheidet man in Blatt-Tee (ganzes Blatt- länglich oder rundlich gerollt), Broken Tee (absichtlich gebrochener Tee – ergiebiger),
Fannings (Blattstücke, kleiner als Broken Tee) und Dust (feinste Teile).

Wenn Sie jetzt einen Tee trinken, genießen Sie diesen schon ganz anders mit diesem Hintergrundwissen.  :-)/AO

Tags: Kleine Hotelfachschule · Vom Sylter Hofe

Von: BS