Unser Nighty erzählt … von Großplastiken in Berlin

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Unser Nighty erzählt … von Großplastiken in Berlin

März 22nd, 2017· Keine Kommentare

Kunst wird in unserer Stadt groß geschrieben und ist allgegenwärtig bzw. auch nicht zu übersehen. So zum Beispiel die Großplastiken – nicht weit von unserem Hotel findet man die erste auf dem Mittelstreifen der Tauentzienstraße. Es ist die Stahlskulptur „Berlin“, welche 1987 von dem Künstlerpaar Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff geschaffen wurde. Sie misst acht Meter in der Höhe und neun Meter in der Breite, besteht aus zig dünnen Stahlröhren und kann als ein Tor oder auch ineinander verschränkte Hände interpretiert werden.

Am Spiegelteich vor dem „Haus der Kulturen der Welt“ spreizt der zehn Tonnen schwere, vom Künstler Henry Moore 1984 gegossene, Schmetterling seine Flügel. Trotz seiner monumentalen Größe scheint er über der Wasserfläche zu schweben. Er wurde auch schon restauriert, da die bronzene Haut Grünspan ansetzte.

Die „Cadaillacs in Form der nackten Maja“ – so heißt diese Großplastik tatsächlich! steht auf dem Walter-Rathenau-Platz. Sie mißt fünf mal fünf Meter und wurde 1987 Teil des anläßlich der 750-Jahr-Feier Berlin angelegten Skulpturenboulevards. Die beiden realen, von Wolf Vostel einbetonierten, Autos sollen den Tanz ums Goldene Kalb symbolisieren und waren oft genug Stein des Anstoßes zur Diskussion über Kultur und Subkultur.

Ganz anders ist der „Molecule Man“, welchen der amerikanische Bildhauer Jonathan Borofsky 1999 schuf, angelegt. Seine drei Figuren bestehen aus Aluminium, die Lochstruktur symbolisiert die Moleküle, aus welchen das Leben entsteht und sich weiter entwickelt. Sie ragt dreißig Meter in die Höhe, wiegt etwa 45 Tonnen und wirkt beim Sonnenauf- oder untergang am schönsten. Der Aufstell-Ort mitten in der Spree entspricht dem Zusammentreffen der drei Ortsteile Kreuzberg, Friedrichshain und Treptow.

Nicht nur dreidimensionale Großplastiken, sondern auch fantasievolle Fassadenbilder wie am Mercure Hotel in der Luckenwalder Straße, an der Giebelwand des Wohnhauses am Bahnhof Lichtenberg oder das scifi-bild am Haus Bülowstraße 101 sind monumentale eyecatcher und tolle Fotomotive.

Soweit eine kleine Auswahl sehenswerter Großplastiken und Bilder, viele weitere aus vergangenen Epochen kann der aufmerksame Berlin-Besucher im ganzen Stadtgebiet entdecken.   Viel Spaß beim Entdecken! /ht

Tags: Berlin zentral · Kultur in Berlin

Von: BS