Unser Nighty erzählt … über sehenswerte Bäume in der Stadt und auch in Schöneberg

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Unser Nighty erzählt … über sehenswerte Bäume in der Stadt und auch in Schöneberg

April 13th, 2017· Keine Kommentare

 

BäumeBerlin bietet eine große Anzahl an Erlebnissen, Eindrücken und Genüssen auf allen Gebieten und zu jeder Jahreszeit. Wir begeben uns heute ins Freie und widmen unsere Aufmerksamkeit stillen, nützlichen „Stadtbewohnern“ – den Bäumen.

Nützlich, weil sie Sauerstoff- und Schattenspender sind und auch für ein gesundes Grün im Stadtbild sorgen. Ihre Formen-, Farben- und Größenvielfalt bildet sowohl in den Stadtwäldern und Parkanlagen aber auch an den Straßenrändern eine willkommene Abwechslung im urbanen Lebensbereich.

Der vermutlich älteste Baum (ca. 514 Jahre) – eine Stiel-Eiche – steht am Tegeler See, genauer gesagt, an dessen Nordspitze. Etwas jünger mit ca. 355 Jahren präsentiert sich eine ahornblättrige Platane in der Alfred-Kowalke-Straße (Stadtteil Lichtenberg), gefolgt von einer Winterlinde am Dorfanger in Kladow (Spandau) mit 315 Jahren. 70 Jahre weniger zählt die Flatter-Ulme im Ortsteil Dahlem an der Pacelli-Allee; 235 Jahre lassen die Jahresringe der Waldkiefer in Düppel erkennen. Eine Europäische Lärche  in Tegel sieht schon seit 220 Jahren die Jahreszeiten kommen und gehen. Der Gingko-Baum, welcher Unter den Linden an der Humboldt-Universität steht, weist stolze 170 Jahre auf. Am Olympia-Stadion findet man die Podbielski-Eiche, welche botanisch gesehen, eine 165 Jahre alte Trauben-Eiche ist. Die Morgenländische Platane am Reichpietsch-Ufer im Stadtbezirk Mitte wächst dort schon seit 150 Jahren.

Nicht nur das Alter „adelt“ diese Bäume, nein auch der Stamm-Umfang ist bei manchen hölzernen Riesen gewaltig:

So misst man bei einer Stiel-Eiche am „Großen Fenster“ in Nikolas-See 6,58 m; die Schwarz-Pappel in der Rathausstraße (Lichtenberg) verzeichnet 6,25 m. Eine Trauben-Eiche auf der Pfaueninsel im Wannsee bringt es auf stolze 5,63 m und eine Gewöhnliche Rosskastanie am Plötzensee in Wedding weist 4,54 m Umfang auf.

Genug der Zahlen, auch die Blatt-, Blüten- und Fruchtformen sind für den Betrachter interessant. Da gibt es den Tulpenbaum mit dessen origineller Blattform (diese sind wie eine Tulpenblüte geformt), die Lärchen, welche eine Kompromissform zwischen Nadel- und Laubbaum darstellen und eben die Laubbäume mit rundlichen, gesägten, gezackten und gefiederten Blättern. Bei den Blütenständen unterscheiden wir unter anderem die Kerzen-, Feder-, Trauben- und Kugelform. So zu sehen bei der Rosskastanie, der Magnolie, dem Ahorn und der Platane. Die Fruchtformen reichen von der Stachelkugel (Kastanie), der Schote (Robinie) bis hin zu Ein- oder Zweiflüglern (Ahorn).

Natürlich gibt es noch viel mehr zu entdecken, so bei den „Spezialisten“ im Botanischen Garten, den großen Parks und auch in den vielen Grünanlagen unserer Stadt.

Im nun beginnenden Frühling wünschen wir den Gästen des Sylter Hofs viel Vergnügen auf der botanischen Entdeckungstour./HT

Tags: Nachtgeschichten · Unser schönes Schöneberg · Vom Sylter Hofe

Von: BS