Blog Hotel Sylter Hof *Berlin*

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Unser Nighty erzählt … Frühlingszeit ist Bärlauchzeit

Mai 10th, 2017· Keine Kommentare

NightyB
Heute ein kleines Rezept für Genießer und Grillfans: Ab Mai kann man in schattigen Buchenwäldern den Waldbärlauch finden. Die Blätter sind tiefgrün, spitzzulaufend und geben nach sachter Reibung den unverwechselbaren Duft (Geruch) von Knoblauch frei. Daher kann man die Pflanze eigentlich nicht mit dem zur gleichen Zeit wachsenden Maiglöckchen verwechseln, welche zwar eine ähnliche Wuchsform aufweist aber eben nicht nach Knoblauch riecht.

Diese Knolle eignet sich auch sehr gut zum Würzen von Gegrilltem, hat aber den starken Eigengeruch als ständige Begleiteigenschaft. Der Bärlauch besitzt diese Eigenart nicht und eignet sich daher hervorragend als Beilage bzw. Würzmittel. Zu finden ist diese Pflanze im Spandauer Forst, im Plänterwald und in den Wäldern um Blankenfelde. Aber bitte keine großen Mengen pflücken, der Bärlauch ist in und um Berlin relativ selten.

Man sammle eine normale Plastik-Einkaufstüte (oder einen Stoffbeutel) voll mit den Bärlauchblättern, spüle diese gründlich ab (wenn möglich in einer Salatschleuder kurz trockenschleudern) oder mittels Küchenkrepp trocken tupfen und dann im Mixer zusammen mit ca. 8 – 10 cl gutem Olivenöl und einem Teelöffel Salz zu Pesto verarbeiten. Je nach Geschmack kann man wahlweise 1 Esslöffel geröstete Pinienkerne oder auch gehackte Schalotten hinzu geben. Das Pesto in kleine Schraubgläser füllen und möglichst zeitnah verbrauchen. Wenn man den Olivenöl-Anteil etwas erhöht, bleibt es länger haltbar – auf jeden Fall kühl und dunkel lagern.

Mit dem Pesto verfeinert man Grillsteaks, kurzgebratenes Fleisch und kann auch es auf vorher kurz getoastetem Brot oder für Brioche-Scheiben als dünnen Aufstrich verwenden. Guten Appetit! / ht

Tags: Nachtgeschichten

Von: BS