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Unser Nighty erzählt … über berühmte Berliner/innen

Mai 25th, 2017· Keine Kommentare

Bundestag

 

 

 

 
Also, wer kennt ihn nicht – den Alten Fritz? Es ist der bekannteste Berliner schlechthin, obwohl er eigentlich in Potsdam (im Schloss Sanssouci) residierte. Sein richtiger Name war Friedrich II. und dieser zeichnete sich sowohl durch militärisches als auch politisches Geschick aus. Ihm verdanken wir die Einführung der Kartoffel und die tolerante Haltung gegenüber anderen Religionen. Das krasse Gegenstück dazu war ein knappes Jahrhundert später der Eckensteher Nante – ein Dienstmann (Nummer 22), welcher an der Friedrichstraße den Leuten seine Körperkräfte beim Tragen von Lasten und Gepäck anbot und für seinen schlagfertigen Witz bekannt wurde.
In der ersten Reihe der berühmten Berliner Frauen steht Königin Luise von Preußen. Sie hatte als Gemahlin Königs Friedrich Wilhelm III. großen Einfluss im gesellschaftlichen Leben Preußens und Berlins. Marlene Dietrich – Schauspielerin und Sängerin – stand ihr in Popularität nicht nach und verewigte sich mit ihren realistischen Filmrollen in der „Blaue Engel“ und „Der große Bluff“ sowie mit dem Anti-Kriegslied „Lili Marleen“ und zahlreichen anderen Engagements in der deutschen Film- und Chansongeschichte.
Viele berühmte Architekten (Knobelsdorff, Schlüter, Schinkel, Wallot, Gropius) schufen in unserer Hauptstadt bedeutende Bauten (Brandenburger Tor, Stadtschloss, Schauspielhaus, Reichstag u.v.a.) ebenso wie stilvolle Zweckbauten (Bahnhöfe, Wohnsiedlungen, Fabrikgebäude).
Erfinder von Weltruhm (Werner von Siemens, Johann Otto Borsig, Otto Hahn) gaben wichtige Denkanstöße zur industriellen Entwicklung und der Grundlagenforschung von Berlin aus und trieben die Industrielle Revolution in der Welt mächtig voran.
Auch die Brüder Alexander und Wilhelm von Humboldt, Gustav Langenscheidt und viele andere haben sich in Wissenschaft und Forschung einen vorderen Platz erworben.
Vergessen wir nicht die Bedeutung der Charité, der Virchow- und der Vivantes-Kliniken als bedeutende Forschungs- und Therapiezentren für viele medizinische Fachbereiche. Hervorzuheben sind dabei die Namen Ferdinand von Sauerbruch, Rudolf von Virchow, Robert Koch und Franziska Tibertius – sie alle machten bahnbrechende Entdeckungen und betrieben wichtige Grundlagenforschung in der Medizin.
Auf dem Gebiet der Kunst und Kultur fallen einem spontan Heinrich Zille, Max Liebermann, Reinhold Begas, Herbert von Karajan, Bertolt Brecht, Helene Weigel, Hildegard Knef und, und, und ein. Film- und Theatergrößen wie Ernst Lubitsch, Max Reinhardt und viele andere wurden weltberühmt.
Auch Politiker von Weltruhm wirkten in Berlin – so Friedrich Ebert, Ernst Reuter „Völker der Welt, schaut auf diese Stadt!“, Willy Brandt – sie beeinflussten wesentlich die deutsche Politik, sowohl innen- als auch außenpolitisch. Im Bundestag sind zeitgenössisch neben unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel viele namhafte Politiker (Wolfgang Schäuble, Ursula v. d. Leyen, Gregor Gysi) tätig. Als oberster Repräsentant der Bundesrepublik residiert Joachim Gauck im Schloss Bellevue; seine Anwesenheit wird mit der gehissten Präsidentenstandarte kundgetan.
Die aktuelle Promidichte in Berlin ist sehr hoch, überall kann man Prominente treffen – ich habe abends des Öfteren Christian Ströbele in der S-Bahn gesichtet, ebenso Kathi Karrenbauer. Also, liebe Gäste Augen auf in unserer Stadt und viel Erfolg./HT

Tags: Berlin zentral · Nachtgeschichten

Von: BS