Blog Hotel Sylter Hof *Berlin*

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Unser Nighty erzählt … über Hügel, Berge und Aussichtspunkte

September 12th, 2017· Keine Kommentare

 Oft will man hoch hinaus – aus den unterschiedlichsten Gründen: sich nur so einen Überblick verschaffen, dem Hobby folgen oder um berufliche Tätigkeiten zu erledigen. Dazu erhält man in unserer Stadt viele Gelegenheiten durch Gelände-Erhebungen (Hügel und Berge) oder auch höhere Standpunkte (Gebäude bzw. Bauwerke).

Rom wurde bekanntlich auf sieben Hügeln erbaut; Berlin besitzt derer mehr als dreißig. In fast allen Stadtteilen findet man unterschiedliche Geländeprofile, welche von 24 Meter ü. NN bis 80 Meter ü. NN reichen. In Ausnahmefällen gibt es sogar bis 120 Meter hohe Berge. Die Wasserläufe und Seen sowie deren Uferbereiche weisen logischerweise die niedrigsten. So reicht eine Diagonale dieses Profils von Köpenick (Müggelsee) bis nach Spandau (Festungsgraben).

Viele kleinere Anhöhen (Hügel) befinden sich in den Wohngebieten. Bei ihnen kann man anhand des Namens schon ihre Entstehungsgeschichte erkennen: „Trümmerberg“ – 62 m in Lichterfelde und Friedrichshain, „Fliegeberg“ – 59,4 m in Steglitz-Zehlendorf – er wurde für seine Flugversuche von Otto Lilienthal angelegt, „Deponie Wannsee“ – 94,8 m – eine renaturierte Mülldeponie. Auch kuriose Bezeichnungen deuten auf künstliche Hügel hin: „Alpengipfel“ – 76,7 m  in Marienfelde – ein Müllberg, „Dörferblick“ – 85,6 m in Rudow – ein Trümmerberg und auch der „Teufelsberg“ – 120 m im Grunewald ist ein Berg aus Trümmerschutt. Hingegen sind der „Kreuzberg“ – 66,1 m in Kreuzberg, die „Stolper Berge“ – 96,6 m und der „Große Müggelberg“ – 114,7 m natürliche Erhebungen (Berge).

Sehr zur Freude der Kinder gibt es jede Menge Trümmerberge im Stadtgebiet, welche im Winter dann als Rodelberge genutzt werden. Auf dem „Kreuzberg“ wird immer noch Wein angebaut, welcher dann im Auftrag des Senats gekeltert und zu einem sehr trockenen Weißwein veredelt wird. Auf dem „Karlsberg“ – 82,5 m im Grunewald steht der Grunewaldturm, von welchem man eine schöne Aussicht genießen kann.

Ebenfalls einen schönen Blick auf Berlin und das Umland bieten der Funkturm – 147 m in Zehlendorf, der Berliner Fernsehturm 366 m in Mitte als technische Einrichtungen. Vom Dach des Hotels „Park-Inn“  -125 m hat man ebenso wie vom „Panorama-Punkt“ – 100 m am Potsdamer Platz einen tollen Weitblick. Ganz neu ist der „Wolkenhain“ auf dem IGA-Gelände in Marzahn mit einer Höhe von 120 m ü. NN. Dort liegt eine Blumen- und Parklandschaft ringsum und lädt zum Spazieren ein. Nicht zu vergessen unsere „Goldelse (Siegessäule) – mit ihren 67 m.

Also hinaus bzw. hinauf auf die Berge und Höhen Berlins./HT

Tags: Berlin zentral · Nachtgeschichten

Von: BS

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